Wie du leichter Nein sagen kannst: Achtsamkeit für dich

EIN BEWUSSTES „NEIN“ MACHT STARK.

Wie du leichter Nein sagen kannst: Nein sagen zu können ist ein heikles Thema. Es gibt Menschen, denen fällt es leicht „Nein“ zu sagen oder es gibt auch Menschen, die sagen immer und zu allem erst einmal NEIN. Vermutlich um sich selbst zu schützen. Doch wer immer NEIN sagt, kommt nicht voran oder wird mit der Zeit einsam. Ein gutes Mittelmaß ist ist immer das Beste.

DOCH WAS IST, WENN MAN EINFACH NICHT DEN MUT HAT, NEIN ZU SAGEN?

Man ist vielbeschäftigt, rennt wie im Hamsterrad und hetzt und jagt den Dingen hinterher, von denen man meint, dass sie wichtig wären. Am Ende ist man ausgelaugt, schlimmstenfalls dem Burnout nahe und hat fast immer das Gefühl, die todo-Listen werden nie abgearbeitet sein. Dazu kommt dann noch das Gefühl, am Ende des Tages nichts geschafft zu haben. Kein guter Gedanken-Mix!

Wie du leichter Nein sagen kannst: Achtsamkeit für dich
Photo by Priscilla Du Preez on Unsplash

Natürlich, mir ist bewusst, dass uns das allen mal so gut, wenn wir nicht fokussiert arbeiten, uns ablenken lassen oder unsere Wertvolle Zeit nicht optimal nutzen. Das passiert, und ist von Zeit zu Zeit auch nicht tragisch. Wichtig ist, das zu registrieren und etwas dagegen zu unternehmen, damit wir das erreichen, was wir uns wünschen oder ganz fest wollen.

Doch kommen wir zurück dazu, nicht den Mut zu haben, NEIN sagen zu können. Uns Frauen wird oft nachgesagt, dass uns das schwerfällt.

Ist das tatsächlich so?

Wenn ich ehrlich bin, habe ich diese Lektion im letzten Jahr intensiv gelernt. Erkennst du dich auch wieder? Oder weißt, dass dir das, wie vielen anderen Menschen auch, ebenso schwerfällt? Dann lies hier weiter:

WAS ES DIR BRINGT AUCH MAL „NEIN“ SAGEN ZU DÜRFEN

Ich spreche ganz bewusst vom dürfen. Denn es gibt keinen Grund, sich schlecht zu fühlen, wenn man sich gegen eine Sache entscheidet. Das NEIN trägt zu deiner Persönlichkeitsentwicklung bei. Es gehört, wie deine Ecken und Kanten, deinen Stärken und Schwächen, dein Lachen und Weinen, dazu. Es stärkt dich!

Wie du in diesen Fällen leichter Nein sagen kannst :

  1. Bei Terminen, Projekten und Veranstaltungen:

Nimm einfach an keinen Terminen, Projekten und Veranstaltungen o. ä. teil, welche die reinsten Zeitverschwender und Kräfte-Verzehrer sind. Ich weiß, das klingt hart. Doch dieses „Nein“ verschafft dir Raum für DIE Termine, Projekte und Veranstaltungen, zu denen du von ganzem Herzen gehen willst. Das sind Termine, die dich fördern und deinen Wünschen oder Träumen näher bringen.

2. Wie du leichter Nein sagen kannst, bei gestellten Aufgaben:

Ein „NEIN“ zu Aufgaben in deiner todo-Liste (die zwar toll sind, wenn sie erledigt wären, doch dich rein kräftemäßig überfordern) befreit dich.
Löse das Problem, indem du die Aufgabe an jemanden abgibst. Das kann ein Kollege oder Dienstleister sein. Mehr Luft in deiner täglichen Aufgaben-Liste verschafft dir ebenso Freiraum und Zeit für wirklich Wichtiges.
Ob angestellt oder selbständig: Niemand muss alles alleine schaffen! Teile dir deine Kräfte ein, denn das ist ein Stück Achtsamkeit dir gegenüber.

Ich habe im letzten Jahr genau analysiert, was mir zu viel wird und gebe Aufgaben gerne ab, auch wenn ich dafür Geld investieren muss. Der Andere kann die Aufgabe durch seine Erfahrung in viel kürzerer Zeit. Trau dich so zu denken!

Ich sprach von der positiven Entwicklung auf deine Persönlichkeit, wenn du den Mut findest, NEIN sagen können. Meine Erfahrung ist, dass ein „Nein“ oft nicht als schlimm wahrgenommen wird. Vielgestaltige Menschen, die auch mal ein bewusstes „Nein“ formulieren und damit nicht sofort kalkulierbar sind, wirken stark und selbstbewusst.

Du hast Zweifel, ob das machbar ist?

Mache den ersten Schritt und sammel deine Erfahrungen. Auch wenn du dich in deinen Augen mal falsch entschieden hast. Es gibt meist ein nächstes Mal! ;-)

WIE DU VORGEHEN KANNST

Dazu schreibe ich dir einfache Wege auf. Stelle dir diese Fragen. Es müssen nicht alle Fragen gleichsam auf deine Situation passen.
Denn es gibt natürlich Unterschiede in der Fragestellung, z. B. auf Arbeit als Angestellte*r, wenn gewisse Dinge, Aufgaben, Projekte einfach erledigt werden müssen. Da stellt sich nicht die Frage nach Lust, Spaß o. ä. In diesem Falle lass die Frage einfach weg, beziehungsweise passe sie auf deine Situation an:

Diese Fragen können dir bei deiner Entscheidung helfen:

  1. Hast du die Zeitkapazität für diese anstehende Sache, ohne dass dein Terminkalender überquillt?
  2. Wirst du all deine Kraft in die Sache stecken können?
  3. Was entsteht bestenfalls daraus?
  4. Welchen Nutzen gewinnst du?
  5. Hast du richtig Lust darauf? oder
  6. Hilfst du anderen damit?
  7. Bringt es dir Spaß, Entspannung, Selbstfürsorge, Kontakte, Anerkennung, Umsatz oder auch eine ganz persönliche Sache?
  8. Bringt dich die Sache oder Aufgabe in deinen Zielen voran?
  9. Kannst du etwas lernen?
  10. Bist du glücklich damit?

Ich wünsche dir von Herzen, dass dir das „Nein“ sagen in Zukunft leichter fällt. Und falls du das jetzt schon richtig gut kannst, dann sein dir dessen heute sehr bewusst und mega stolz auf dich!

Bis die Tage, Manuela


Nützliches für dich

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