Was macht dich stolz?

Stolz: Eine Frage der Einstellung?

Heute widme ich mich dem Thema Stolz. Denn neben meiner Papeterie interessiere ich mich für bewusste Lebensart. Stolz als Thema, passt hier wunderbar hinein.
Huch, das Wort STOLZ klingt ziemlich hart. Und wenn man es weniger positiv, also negativ sehen will, dann ist Stolz mit keinen guten Gefühlen verbunden. Wenn ich in die Synonymen-Liste sehe, gibt es für ihn eine Menge unangenehmer Begriffe.
Da ihr mich aber kennt, geht es hier um die positiven Seiten des Stolzes. Ich will sie bei euch hervorlocken. Habt ihr eine gute Einstellung zum Stolz? Lasst ihr dieses Gefühl in euch zu? Wenn ja, dann gratuliere ich euch. Denn auf etwas stolz sein zu können, etwas geschafft zu haben, einen Meilenstein erreicht zu haben und das prickelnde oder warme Gefühl im Bauch zu spüren, ist erstens herrlich und zweitens sehr gesund!!!

Was ich über den Stolz denke

Na ja, normalerweise, räume ich dem Stolz nicht so viel Raum ein. Und das geht dir wahrscheinlich ebenso. Vielmehr nehme ich ihn wahr und denke: „Okay, da bist du! Werde nicht zu groß, das bringt mich in Schwierigkeiten.“
Aber ich denke, ein klein wenig mehr Beachtung darf er schon in manchem Leben bekommen. Vor allem, wenn du den Stolz gar nicht wahrnehmen kannst. Oder wenn er für dich ein Fremdwort ist. Ich mag die Balance und deshalb sind vielschichtige Emotionen erlaubt. Und glücklich über eine Sache zu sein und das mit anderen, deinen Freunden, deinen Kollegen, deiner Familie oder Bekannten zu teilen, ist einfach motivierend. Es ermutigt dich zu mehr in der Zukunft und stärkt dich! Das ist doch was Tolles.

Wie sich der Stolz in mein Blickfeld schob

Wie ich in meinem Instagram-Post von heute schrieb, habe ich die Frage: „Worauf bist du stolz? “ in einem Gespräch unter zwei Frauen in der S-Bahn von Berlin aufgeschnappt. Hier ist man immer mal Zuhörer von bewegenden oder sehr alltäglichen Gesprächen.
So einfach die Frage wirklich klingt, so knifflig ist es, schnell eine Antwort darauf zu finden. Mir wäre, hätte ich diese Frage von meiner Freundin bekommen, nur eingefallen: „Oh, das kann ich dir auf die Schnelle gar nicht sagen.“ Aber ich habe weiter gedacht und mir sind dann im Laufe der nächsten halben Stunde 3 Dinge eingefallen, auf die ich in der letzten Zeit stolz sein kann.

Greenery, Menuekarte, feinimdesign/GrüneHochzeiten

Stolz fühlt sich wie ein gutes Essen an. Es wirkt, bis in die Spitzen. © feinimdesign/Grüne Hochzeiten

Drei Dinge, für die ich dankbar bin

Dankbarkeit hängt für mich stark mit Stolz zusammen. Wenn ich beispielsweise stolz auf Erreichtes bin, dann hängt das auch mit Menschen in meinem Umfeld zusammen. Hier kommen meine 3 „Stolzsein-Dinge“. Vielleicht geben sie dir einen Schubs und du kommst danach auch ganz leicht auf deine Dinge, für die du dankbar/stolz bist:

  1. Heute auf Instagram habe ich es schon erwähnt: Ich bin dankbar dafür mit tollen, liebenswerten und inspirierenden Kollegen arbeiten zu dürfen. Ihr wisst vielleicht, dass ich jetzt mein Papeterie-Unternehmen seit zwei Jahren allein führe. Um so wichtiger ist es, Projekte mit gleichgesinnten Partnern, wie Hochzeitsplanern, Fotografen, Stylisten für Dekorationen & Floraldesign und Food-Designern zu planen und Wirklichkeit werden zu lassen. Solche Zusammenarbeiten leben vom inspirierenden Austausch miteinander und dem gemeinsamen Ziel Neues zu schaffen und Design zu etablieren.
  2. Des Weiteren darf ich stolz sein, wenn ich hier auf meinem grünen Blog, auf Facebook oder Instagram Artikel veröffentliche, die euch beschäftigen, zu denen ihr eine Meinung habt und die euch dazu anregen, nachzudenken. Eure lieben Rückmeldungen per Mail oder Likes regen mich wiederum an. Das ist großartig und ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie sich mein Stolz in diesem Moment anfühlt.
  3. Eine dritte Sache bringt mich immer wieder zum Strahlen. Das sind meine lieben Kunden. Eva & Dustin, eines meiner lieben Brautpaare, haben geheiratet. Im Vorfeld ihrer Hochzeit haben sich die Trauzeugen mit einer ganz besonderen Überraschungsidee bei mir gemeldet, die wir (streng geheim ;) umgesetzt haben. Aber was daran macht mich stolz? Ja, es sind die liebenswerten Nachrichten und Anfragen der Gäste, die den Mut haben, mit mir ihre Idee zu teilen. Sie könnten ihren Wunsch ja auch anders lösen. Nein, sie haben sich an mich gewandt. Da fühle ich wieder diese Dankbarkeit.

Jetzt hast du sicher schon wieder ganz viele Ideen im Kopf, was dich stolz macht. Schreib sie auf und pinne sie an deine Wand, Kühlschrank oder über den Schreibtisch. Dann hast du sie in den nächsten Wochen immer vor Augen, wenn es mal einen Tag mit Regentropfen gibt.

In diesem Sinne: Inspiriert von der Natur, vom Kopf aufs Papier!

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PS. Hier findest du mein neuestes Illustrationsangebot „Lieblingsort“ für dich.

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