Was macht dich stolz?

Stolz: Ist das eine Frage der Einstellung?

Stolz auf etwas zu sein: Heute widme ich mich dem Thema Stolz im positiven Sinne. Ich frage mich welche Gedankenbilder entstehen, wenn wir das Wort „Stolz“ hören. Überwiegen immer noch die negativen? Oder haben wir diese alte Denkweise schon abgelegt?

Auf etwas Erreichtes stolz sein zu können, begeistert zu sein und für Momente die absolute innere Zufriedenheit zu fühlen, gehört für mich zum bewussten Leben dazu. Deshalb möchte ich es an dieser Stelle aufgreifen und dich ein Stückchen inspirieren.

Wenn ich das Wort STOLZ höre, klingt es ziemlich hart. Findest du auch? Und wenn man es weniger positiv, also negativ, sehen will, dann ist Stolz mit keinen guten Gefühlen verbunden. Als ich mich vor Jahren für diesen Begriff interessierte, las ich in der Synonymen-Liste hier im Netz vorwiegend unangenehmer Begriffe, wie Arroganz, Überheblichkeit, Eitelkeit, Hochmut und noch viele andere Begriffe.

Schlage ich jetzt erneut nach, hat sich dieser Begriff vollkommen gewandelt. Wenn du danach suchst, wirst du viele positive Assoziationen finden, wie Würde, Eleganz, Selbstbewusstsein, Beständigkeit und Optimismus. Es ist schon erstaunlich, wie sich der Begriff über die Jahre verändert hat.


Stolz oder nicht? Frage dich selbst an dieser Stelle:

Habe ich eine entspannte Einstellung zum Stolz? Oder kann ich dieses Gefühl in mir zulassen?

Wenn ja, dann freue ich mich total für dich! Denn auf etwas stolz sein zu können, etwas geschafft zu haben, einen Meilenstein erreicht zu haben und das prickelnde oder warme Gefühl im Bauch zu spüren, ist erstens herrlich und zweitens sehr gesund!!! Das gilt zum Einen für den Alltag und zum Anderen für dein Berufsleben.

Achtsam arbeiten und bewusst freuen

Nicht, dass du mich falsch verstehst: Stolz hat seine Grenzen. Wenn er übermäßig und verletzend wird, ist Schluss.
Da ich aber die Balance mag, ist für mich „das Stolz auf eine Sache sein“, etwas ganz Normales von Zeit zu Zeit. Nämlich immer da, wenn ich Ziele erreicht habe. Wenn ich einen Meilenstein geschafft und mich voller Freude frage, wie ich das denn erreichen konnte. Dann bin ich glücklich! Und vielleicht kennst du genau diese Momente, in denen du durch deine Wohnung hüpfst, vor Begeisterung schreist (oder leise in dich hinein schmunzelst)?

Falls nicht, dann nimm dir einen Moment und frage dich, was in der letzten Woche, dem letzten Monat und dem letzten Jahr so richtig gut lief. Vielleicht ist dir gar nicht bewusst, was du geniales erreicht hast. Oder du traust dich nicht, an diesen Erfolg zu denken, weil du befürchtest, jemand könnte etwas Komischen von dir denken.

Sich voller Begeisterung über etwas Erreichtes zu freuen, gehört für mich zum Achtsamen arbeiten dazu. Du machst dir bei all deinen Herausforderungen klar, dass es einen Gegenpol zum vollen Arbeitstag mit vielen Anforderungen gibt. Du hast ein Ziel, einen Punkt in der Ferne auf den du dich freue kannst, den du feiern wirst, um dann wieder voller Energie weiter machen zu können.

Dieser Moment der Stille, des Glücksempfindens, des Bewusstwerdens über deinen Erfolg, ermöglicht es dir sich mehr zu trauen und voller Vertrauen in dich selbst weiterzugehen. Und das natürlich auch, wenn du wieder Stolpersteine übersteigen musst.

Teile deine Freude!

Stolz sein kann man mit Anderen teilen, ohne dass am als Angeber*in eingestuft wird. Teile deine Freude mit anderen, deinen Freunden, deinen Kollegen, deiner Familie oder Bekannten. Es ermutigt, dich zu mehr in der Zukunft zu trauen und stärkt dein Selbstbewusstsein. Ich finde, das ist doch was Tolles!

Ich hoffe, ich konnte dich ein Stückchen mit nehmen und dich inspirieren. Vielleicht hast du jetzt ganz viele Ideen im Kopf, was dich persönlich stolz macht. Schreib sie auf und pinne sie an deine Wand, an den Kühlschrank oder über den Schreibtisch. Dann hast du sie in den nächsten Wochen immer vor Augen, wenn es mal einen Tag nicht so gut läuft

In diesem Sinne, sei herzlich gegrüßt
Manuela